Die Talbrücke Rahmede ist seit Anfang Dezember gesperrt und legt die A45 bei Lüdenscheid damit lahm.

Heinrichs kritisiert ablehnende Haltung der Regierungsfraktionen beim Thema A45

Die A45 ist die Lebensader für Südwestfalen. Die Menschen und Unternehmen vor Ort sind auf Hilfe angewiesen, die auch tatsächlich ankommt. Aus diesem Grund hatte die SPD-Landtagsfraktion vor der Sitzung des Plenums am Mittwoch einen Antrag gestellt, der den Betroffenen Unterstützung zusichern soll. „Die Auswirkungen der Sperrung sind in ganz Südwestfalen zu spüren, auch bei uns in Siegen-Wittgenstein“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Falk Heinrichs. Zusammen mit seinen südwestfälischen Kollegen unterzeichnete Heinrichs den jüngsten Antrag der SPD-Fraktion. Auch über die sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik, SGK, machte Heinrichs Druck: „Die Zeit zu handeln ist jetzt!“

Antrag der SPD-Fraktion durch schwarz-gelbe Mehrheit abgelehnt

Der Inhalt des Antrages zielte vor allem darauf an, dass die Region und die Betroffenen sofortige finanzielle Unterstützung erhalten, Steuerausfälle der Kommunen kompensiert werden und das Land einen Sonderfonds einrichtet, um für die infrastrukturellen Schäden aufzukommen. Bei der Abstimmung im Landtag am Mittwoch wurde der Antrag von Seiten der schwarz-gelben Regierungsfraktion abgelehnt. „Es ist schade für die ganze Region Südwestfalen, dass die schwarz-gelbe Regierungsfraktion hier unseren Antrag blockiert hat. Das bringt die Region nicht weiter“, kritisiert Falk Heinrichs. 

Heinrichs: „Thema wird Siegen-Wittgenstein leider noch lange beschäftigen“

Heinrichs wird mit den südwestfälischen Abgeordneten weiter daran arbeiten, dass Hilfe an der richtigen Stelle ankommt: „Wir hätten hier ein breites Zeichen der Solidarität für das gesamte Südwestfalen setzen können, leider ist das nicht passiert. Wir werden nicht locker lassen, CDU und FDP bei diesem Thema in die Pflicht zu nehmen.“ Zudem erinnert der Burbacher noch mal daran, wie lange dieses Problem auch Siegen-Wittgenstein begleiten wird: „Wenn es sich bewahrheiten sollte, dass der Neubau viele Jahre dauern wird, werden wir die Folgen noch lange spüren, vor allem die Industrieregion wird zu leiden haben. Es kann nicht schnell genug gehen.“